Scheitholz
Stückholz bzw. Scheitholz ist in der Regel Brennholz von mehr als 14 cm Durchmesser und wird meist in Längen von 30 bis 100 cm verbrannt.

Ein Scheitholz-Ofen hat den Vorteil, Holzstücke mit hohem Nutzwert verbrennen zu können. Im Gegensatz zu Holzpellets wird weniger Energie aufgewandt, um den Brennstoff zu produzieren.

Wie bei jeder anderen Heizungsart muss auch bei einer Scheitholzheizung der Wärmebedarf genau ermittelt und die Heizung danach dimensioniert werden. Wir helfen Ihnen dabei, den passenden Brenner für Ihre Ansprüche zu finden.

Mit einer Holzheizung müssen bis zu vier mal im Jahr die Emissionswerte kontrolliert werden. Wird ausschließlich trockenes Holz verheizt, gibt es keine Probleme. Wer mit Scheitholz heizen will, braucht eine Möglichkeit, seinen Holzvorrat mindestens zwei Jahre lang trocken und luftig aufzubewahren. Nasses oder zu feuchtes Holz hat einen geringen Heizwert, man braucht viel Brennstoff, verstößt gegen Gesetze und die Umweltbelastung steigt wieder gewaltig.

Gute Scheitholzanlagen sind in ihrer Wirkungsweise genau auf das natürliche physikalische Verhalten des Brennstoffes abgestimmt. In einem dem Brennraum vorgelagerten Vorgang wird dem Holz auch die letzte Restfeuchte entzogen. Die im Brennraum entstehenden Schwelgase werden in einer so genannten Nachbrenn-Wirbelkammer mit Temperaturen über 1000 Grad verbrannt. So entsteht ein hoher Wirkungsgrad ohne Schaden für die Umwelt.

Quelle: holz-heizen.net